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16.11.2002 Wappen für Üfingen

Gemeinsames Gedeihen

Bürgerversammlung nahm einmütig Ortswappen für Üfingen an

Als dreizehnter Stadtteil Salzgitters hat Üfingen am Mittwoch ein eigenes Ortswappen angenommen, das die historische Identität der bis zur Gebietsreform selbständigen Gemeinde versinnbildlicht.

Zeichnung: Arnold Rabbow

Das eigentliche Üfingen und das ehemalige Dorf Nortenhof sind im neuen Ortswappen harmonisch vereint.                                                          

Das Wappen wurde auf Initiative des rührigen Bürgervereins entworfen vom Braunschweiger Heraldiker Dr. Arnold Rabbow, der schon elf Ortswappen in Salzgitter geschaffen hat. Sein Entwurf fand die einmütige Billigung der vom Bürgerverein einberufenen Einwohnerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus.

Das Wappen zeigt im rot-gelb gespaltenen Feld einen Baumstamm mit zwei Blättern in gewechselten Farben. Es verweist auf die doppelte geschichtliche Wurzel des heutigen Ortes Üfingen, in dem das eigentliche Üfingen und das ehemalige Dorf Nortenhof verschmolzen sind. Nortenhof - ehedem Northeim genannt - war früher ein eigenes Pfarrdorf, das jedoch durch schwere Schicksalsschläge entvölkert wurde und bis auf die Domäne von der Landkarte verschwand.

Beitrag zur Integrität

Doch bilden die Nortenhöfer heute einen Teil der Üfinger Einwohnerschaft, und deswegen war es das Anliegen des Bürgervereins, durch ein visuelles Symbol, das die Traditionen von Üfingen und Nortenhof gleichberechtigt berücksichtigt und das zugleich den Wunsch nach einem gemeinsamen Gedeihen in der Zukunft ausdrückt, zur Integration der Üfinger und Nortenhöfer beizutragen.
Als Farben wurden Rot-Gold bzw. Rot-Gelb gewählt, die sowohl die fürstbischöflich hildesheimischen Stiftsfarben als auch die herzoglich braunschweigischen Stammwappenfarben sind. Üfingen, schon in frühgeschichtlicher Zeit Grenzort zwischen dem Lerigau und dem Astfalagau, lag vom 12. bis zum 18. Jahrhundert im Spannungsfeld der beiden benachbarten Landesherrschaften. Übrigens muss im Zusammenhang mit dem neuen Ortswappen die Amtskette des Oberbürgermeisters von Salzgitter berichtigt werden. Dort fungiert nämlich irrtümlich das Wappen des Ortes Bortfeld im Kreis Peine als vermeintliches Üfinger Ortswappen. Es zeigt zwei gekreuzte Lilienstäbe und basiert auf dem Familienwappen derer von Bortfeld.
Wie Rabbow erläuterte, kam das Missverständnis dadurch zustande, dass das nur im 13. und 14. Jahrhundert bezeugte und dann ausgestorbene Geschlecht derer von Üfingen irrtümlich mit den Bortfeldern gleichgesetzt wurde. Doch ist nachAuskunft des Staatsarchivs Wolfenbüttel kein Siegel derer von Üfingen erhalten geblieben.

Unverwechselbar
Da die Amtskette in der heutigen Form erst seit 1974 existiert, der Ort Bortfeld aber schon seit 1964 die Nutzungsrechte an seinem Gemeindewappen besaß, was man in der Stadtverwaltung Salzgitter seinerzeit wohl nicht wusste, wäre eine Übernahme für Üfingen schon aus rechtlichen Gründen nicht angängig gewesen. Das ist aber auch nicht mehr nötig, weil Üfingen nun ein eigenes unverwechselbares Wappen besitzt

Letzte Änderung am Sonntag, 15 März 2015 19:58

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